Saatgut

Saatgut ist die generative, das heißt ruhende Keimanlage der Pflanze, die die Fortpflanzungsorgane, also Samen, Früchte oder Entwicklungsstadien derselben beinhaltet. Nach der Ernte fallen die die Samen in Keimruhe. Bei trockener und kühler Lagerung bleibt Saatgut über viele Jahre keim- und triebkräftig. Der Gegenbegriff zum Saatgut ist Pflanzgut, dazu gehören Knollen, Zwiebeln und Stecklinge. Diese sind nicht so lange haltbar.

Bei der Nutzpflanzensaat unterscheidet man Reinsaat und Mischsaat, also Saatgutmischungen. Der Anbau von Ackerpflanzen wie Getreide, Mais und Reis erfolgt in der Regel als Reinsaat - es wird also nur eine Pflanzensaat ausgebracht. Wiesen und Futterflächen werden in der Regel als Mischsaat angesäät, verschiedene Gräser oder Kleearten werden kombiniert, man braucht sich nur einmal die Mischung auf dem eigenen Rasensaatgut anschauen. Nach der saisongerechten Aussaat im Feld kommt es in der Regel zur Keimun